About Ulrich Tausend

http://ulrichtausend.com/about-me/

Medienpädagogik und Little Big Planet:

Für das Projekt “Zirkuslust – Little Big Circus” bin ich in den Zirkus gegangen. Gemeinsam mit Kindern mit Videospiel-Controllern in der Hand haben wir dort die Grenze zwischen Videospiel und Realität in Frage gestellt. Mehr zum Projekt gibt es in meinem Gastbeitrag für den Medienpädagogik Praxis Blog.

Einen Eindruck vom Projekt vermitteln diese Bilder (und ja, im Zirkus verkleiden sich auch die Workshopleiter :-) ):

In diesem Artikel will ich stärker auf die generelle Nutzbarkeit von Little Big Planet 2 in der Medienpädagogik eingehen. Außerdem gebe ich praktische Tipps für die Arbeit mit dem Spiel.

Einsatz in der Medienpädagogik

Das Spiel und der Editor bieten eine Vielzahl von Einsatzzwecken im medienpädagogischen Bereich. Das weiß auch Sony und unterstützt den Einsatz von Little Big Planet an Schulen und Bibliotheken. Aber nicht nur deswegen gibt es diverse von der Community erstellte Levels mit Lerninhalten. Es gibt sogar eine “Sack School” (benannt nach den Spielfiguren in LBP genannt Sackboys), die in  dieser Präsentation für die Games-for-Change-Konferenz beschrieben wurde.

Was mich aber insbesondere am Spiel interessiert, ist die Nutzung von Little Big Planet, um die Grenze zwischen „echter“ und „virtueller“ Welt in Frage zu stellen. Hierfür ist Little Big Planet besonders gut geeignet, denn:

  • Der Spieler kann sich in LBP nicht nur bewegen und springen, sondern auch die Arme der Figuren bewegen, den Kopf neigen sowie Grimassen schneiden. So können sich ein realer und ein virtueller Protagonist zuwinken oder sogar gemeinsam tanzen.
  • Der Spieler kann die Umgebungen und Protagonisten im Spiel stark anpassen. So kann die Spielfigur sinnvoll in die reale Umgebung des Spieles eingebettet werden.

Während die Spielfiguren ein Flammenmeer überqueren ...

... springen Kinder vor der Leinwand durch einen "Feuerreifen".

Für den Workshop “Little Big Circus” habe ich einen „Zirkuslevel“ speziell für Zirkusvorführungen erstellt.

Hier einige Tipps, wie man sich bei der Arbeit mit Little Big Planet 2 möglichst viel Arbeit ersparen kann:

  • Warum Little Big Planet 2 statt 1 nutzen? Den ersten Teil können nur drei Spieler gleichzeitig spielen, den zweiten vier. Bei LBP2 hat man mehr Möglichkeiten beim Levelbau. Grundsätzlich sind beide Spiele aber sehr ähnlich.
  • Das Erstellen von Leveln ist nur möglich, wenn das eigene Savegame die erste reguläre Welt (Leonardo) durchgespielt hat.
  • Man kann aber auch Savegames aus dem Internet herunterladen, in denen das komplette Spiel schon durchgespielt ist. Sie enthalten auch alle Objekte und Kreativitätswerkzeuge, die beim Spielen erst nach und nach erlangt werden. Somit hat man ohne großen Aufwand mehr Möglichkeiten beim Erstellen.
  • Little Big Planet hat eine sehr aktive Community. In mehr als sechs Millionen Levels kann man sich inspirieren lassen kann. Ich habe mehrere Zirkuslevel gefunden und mich aus ihnen bedient. Das resultierende Level „Zirkuslust“ habe ich dann wieder veröffentlicht. Gespielt werden kann es aber nur mit einer PS3 und LBP2.
  • Vielleicht hat man Glück und findet ein Community-Level, das den eigenen Ansprüchen schon von Haus aus entspricht. Community-Levels können aber normalerweise nur mit bestehender Internetverbindung gespielt werden. Daher ist es eventuell anzuraten Community Levels zur Sicherheit zu kopieren und so zu einem eigenen Level zu machen, denn diese sind auch offline spielbar.
  • Leider kann man nicht alle, sondern nur „kopierbare“ Community Levels kopieren und modifizieren. Viele, aber nicht alle, kopierbaren Levels sind von ihren Erstellern mit dem Namenszusatz „COPY“ versehen. Sucht man nach „COPY“, hat man also schon mal eine Vorauswahl. Ob ein Level aber wirklich kopierbar ist, sieht man aber erst, wenn man nach Anwählen eines Levels auf die Seite nach rechts wechselt und bei “bewerten” auch wirklich “kopieren” verfügbar ist.
  • Eine weitere Möglichkeit beim Erstellen von Levels nicht bei null anzufangen, sind die Level Templates in Little Big Planet 1. In LBP2 sind diese nicht enthalten. Hat man LBP1, kann man sie aber exportieren und in LBP2 importieren.
  • Das Spiel verfügt über eine simulierte Physik. Man kann unterschiedliche Elemente zu großen Apparaten kombinieren. Es ist z.B. möglich steuerbare Seifenkisten oder eine riesige Kanone, die Spieler über weite Strecken schießt zu bauen. Viele Community Levels enthalten fertige komplexe Apparaturen.
  • Man kann nicht nur eigene Levels erstellen, sondern auch ganz andere Spiele, wie z.B. klassische Arcadespiele.
  • Auf die eigene Welt kommt man in der Zentrale beim Auswählen der Level. Dort kann man von der eigenen Welt nach rechts gehen und gelangt so auf den eigenen Mond.
  • Man kann die PlayStation Eye (Zubehör zur PS3) einsetzen um Fotos in das Spiel zu importieren.

    Mit dem PlayStation Eye importiertes Logo im selbst erstellten Level

  • Man kann Screenshots vom Bildschirmgeschehen erstellen und diese exportieren.
  • Es gibt eine Erweiterung von LBP2 zur Unterstützung der Motion Controller der PS3.
  • Beim Erstellen und Modifizieren der Levels helfen die im Spiel enthaltenen Tutorial Videos.
  • Weitere Tipps zum Erstellen von Levels bekommt man z.B. hier:

Wie überspielt man einen Level und ein Profil auf eine weitere PS3?

Level Sichern:

  • Dazu auf dem eigenen Mond auf das Level und Viereck gehen und Sicherungskopie anwählen;
  • Dieses Level dann außerhalb des Spiels (zum Verlassen die PS3 Taste am Controller drücken) auf einen USB Stick speichern: Spiele/Speicherdaten Dienstprogramm PS3/Levelsicherungskopie, Optionen (Dreieck) .

Profil Sichern (Profile enthalten alle erstellten Level):

  • Dazu im Spiel in den Einstellungen (Start) / Profil / Profil sichern;
  • Dieses Profil dann außerhalb des Spiels auf einen USB Stick speichern: Spiele/Speicherdaten Dienstprogramm PS3/Levelsicherungskopie, Optionen (Dreieck) .

Level auf anderer PS3 aufspielen:

  • USB Stick einstecken, Spiel / Speicherdaten Dienstprogramm PS3 / USB Gerät / Gewünschte Datei / Dreieck /Kopieren
  • Im Spiel auf dem eigenen Mond den leeren Krater anwählen und per Viereck importieren

Profil auf anderer PS3 aufspielen:

  • USB Stick einstecken, Spiel / Speicherdaten Dienstprogramm PS3 / USB Gerät / Gewünschte Datei / Dreieck /Kopieren
  • Im Spiel in den Einstellungen / Profil (Level) importieren

Weitere Programme

Auch Microsoft hat ein Programm, mit dem man einfach Spiele erstellen kann. Kodu gibt es für die XBOX 360 und den PC (- hier ist es sogar kostenlos). Mehr Infos zu Kodu gibt es auf der gameLabor-Seite.

Mehr:

Das “Little Big Circus” Projekt selbst ist habe ich im Medienpädagogik Praxis Blog beschrieben.

D2Zoing

Zoing LogoD2Zoing war eines der ersten deutschen Massively Multiplayer Online Games und mein erstes Spiel. Es erfreute sich 2000-2002 recht großer Beliebtheit, wurde aber im Zuge des DotCom Crashes eingestellt. Es konnte mobil (SMS) und am PC (Flash-Multiplayer-Adventure) gespielt werden.

Ich habe eine Seite eingerichtet, auf der nach und nach noch erhaltene Zeugnisse von Zoing gesammelt werden sollen:

www.ulrichtausend.com/d2zoing

D2Zoing Hochzeit

Hier ein Screenshot von der ersten "User-Hochzeit" in Zoing. Für die Hochzeiten erstellten wir einen einen Ring, den nur die Spiele-Entwickler vergeben konnten. Man konnte also "offiziell" heiraten.

Lokal Beatz – Vertone dein Stadtviertel

Gibt die Rutsche auf dem Spielplatz einen guten Bass ab? Erinnert der Ton nach Betätigen des “C”-Knopfs des Fahrkartenautomaten nicht an das Durchladen einer Waffe?Und wie klingt die Blechwand des Einkaufszentrums?

Beim Projekt “Hasenbergl Beatz” haben Besucher der Freizeitstätte KistE Sounds aus ihrer unmittelbaren Umgebung aufgespürt und aufgenommen. Im Musikstudio der KistE haben sie aus den Tönen mit Hilfe der “MASCHINE” einen Hip Hop Beat erstellt, auf den dann über das Stadtviertel gerappt wurde.

Bei der Abschlusspräsentation war den Teilnehmern am Projekt “Lokal Beatz” der Stolz über das Erreichte anzusehen.

Der Film zum Projekt:

Das fertige Lied (veröffentlicht unter Creative Commons Lizenz)
KistE Allstars – Hasenbergl Beat by KistE Radio

Die Karte auf dem die Sounds verortet wurden.

Local Beatz – Ein Stadteil wird vertont! auf einer größeren Karte anzeigen

Link zur Projektseite auf Facebook.

Ausführlicher Artikel zum Projekt.

Das Projekt “Lokal Beatz” wurde vom Medienpädagogen Tobias Helmlinger und den Zuständigen für das Musikstudio (Ich) und Computer (Tanja Schachtner) der Freizeitstätte KistE durchgeführt und von den Mediengeldern der Stadt München finanziell unterstützt.

Ziele des Projektes waren die:

  • Neuentdeckung der unmittelbaren Umgebung mit anderen Augen / Ohren,
  • das kompetente Nutzen von mobilen Kommunikationsgeräten (Smartphones),
  • die kreative Auseinandersetzung mit den mit ihnen gewonnenen medialen Ausgangsprodukten wie Sounds, Fotos und Videos,
  • die Auseinandersetzung mit dem eigenen Stadtviertel über das Schreiben und Rappen von Texten.

Und wie geht es weiter? Bei Interesse am Projekt kann man sich an Tobias Helmlinger und die Freizeitstätte KistE wenden. Momentan ist geplant, das Projekt mit den Schulen im Stadtviertel zu wiederholen.

Und die Jugendlichen wollen unbedingt ein Musikvideo aufnehmen.

UPDATE 8.1.2012:
Vor drei Tagen hat ein Jugendlicher das Lied noch zusätzlich auf Youtube gestellt.
http://www.youtube.com/watch?v=N-e7ny554FU
Dort hat es nach drei Tagen schon mehr als 500 Views. In dem Fall hat es wirklich einen großen Unterschied gemacht, dass es noch mal eigenständig hochgeladen wurde. Den existierenden Soundcloud Link (für Musik laut meiner Meinung eigentlich besser geeignet) haben die Teilnehmer viel weniger genutzt (100 views in 22 Tagen).

Play it again Sam – Loopen auf Smartphones

Smartphones sind schon was wunderbares. Am liebsten nutze ich sie zum Loopen, also dem Aufnehmen und wiederholten Abspielen von Sounds. Wenn man ein bisschen Taktgefühl hat und singen kann, geht da so einiges.
Aber was schreibe ich, Ed zeigt euch, wie es geht:

Auf dem iPhone nutze ich zwei Looper:

Everyday Looper:
Die Bedienung ist exakter und intuitiver. Das Mixen der aufgenommenen Loops geht leichter von der Hand. Die App konzentriert sich auf das eigentliche Aufnehmen und Kombinieren der Loops. Ab Version 1.5 werden Midi Inputs unterstützt.

Für Everyday Looper gibt es sehr sehenswerten Tutorial Videos von ED.
EL kostet 4,99 € (Universal iPhone und iPad App).

Loopy 2:
Loopy bietet mehr Funktionen als Everyday Looper. Hier können unterschiedlich lange Loops kombiniert werden. Auch ist es möglich Loops zu importieren. Das Killerfeature ist für mich aber die Möglichkeit eine Session aufzunehmen (also mitzuschneiden) und komfortabel (Email, Soundcloud) zu exportieren.
Loopy 2 kostet 1,49 € für das iPhone und 5,99 € für das iPad (Version heißt hier Loopy HD).

Dub FX ist der Loopy-King:

Viele Jugendliche, mit denen ich arbeite, stehen auf Hip Hop. Denen kann man mit Everyday Looper sehr schnell zeigen, wie einfach es ist kreativ zu werden.

Ich habe nur ein iPhone. Kennt jemand einen Looper für Android und Co?

Tipps zum Loopen:

  • Gitarren kann man mit dem iPhone über das AmpliTube iRig verbinden.
  • Will man mit den Loopern vor Publikum auftreten, so braucht man ein Mikrofon, bei dem man die Sensitivität einstellen kann. Hierfür kann ich das iRig Mic empfehlen.
  • Weitere Empfehlungen zu Hardware und dem Nutzen des iPhones als Pocket Studio finden sich in diesem sehr ausführlichen Blog Artikel von Chris Shattuck.

PS: Vielen Dank an den Medienpädagogik Praxis Blog, dass sie mich auf Loopy gebracht haben. Dafür habe ich sie auf Everyday Looper aufmerksam gemacht :-)

1, 2 oder 3, letzte Chance… vorbei!

Gestern wurden die Preise der Serious Game Expo in Lyon verliehen.

Zwei der drei Preise gingen an Produkte, bei denen man abwechselnd hübsche Grafiken oder Filme angezeigt bekommt, bevor man kurz die Wahl zwischen A, B oder C hat. Dann geht das ganze wieder mit neuen Grafiken weiter.

Solche Konzepte kommen bei Kunden und dem Preiskomitee wohl gut an. Vielleicht auch gerade, weil die Grafiken bzw. Filme auch sehr professionell gemacht waren.

Ich denke aber, dass solche Konzepte die eigentlichen Möglichkeiten von Computerspielen nicht ausnutzen. Genau genommen sind es eher schön bebilderte Quizze als Spiele.

Ich bin glücklich, dass wir unsere aktuellen Kunden (Accor und die Aktion Jugendschutz) überzeugen konnten, wirklich interaktives zu wagen.

Die gereichten Häppchen waren sehr innovativ, wir sind ja schließlich in Frankreich

gamescom

Gleich gehts los auf die gamescom. Donnerstag und Freitag bin ich dort privat vertreten.Samstag und Sonntag betreue ich am Stand der Bundeszentrale für politische Bildung / Creative Gaming (Halle 8, B-045) unter Anderem Machinima- und Kodu-Stationen. Am Samstag bin ich am Workshop: “Spielend Filme machen” beteiligt. Für den sind noch ein paar Plätze frei. Anmeldung findet sich hier.

Bin schon sehr gespannt, wem ich dort noch über den Weg laufe.

Minecraft schreit nach medienpädagogischer Nutzung

Bowser visits Minecraft by by Jonathan D. Bloom

Minecraft hat mich gepackt. Dieses Spiel, Dieser Kreativitätsbaukasten läd mit ungemeiner Macht ein, sich seine automatisch generierte Welt zu eigen zu machen. Am ersten Tag ist noch eine kleine, hastig zugemauerte Höhle der Schutz gegen die nächtliche Monsterattacken. Doch schon kurz später wird ein krudes Häuschen und dann eine Villa oder ein Schloss den Spieler beherbergen. Und das alles kann man auch gemeinsam mit anderen Leuten per Multiplayer spielen/bauen. Das Spiel schreit gerade zu nach einer Nutzung in der Medienpädagogik. Interessante Versuche hat hier der www.minecraftteacher.net unternommen.

Dieses Wochenende gibt es zwei Minecraft Lizenzen zum Preis (15€) von einem. Denn es wird im Minecraft Team geheiratet und so bekommt jeder Käufer eine Lizenz zum Schenken dazu.

Ausgezeichnete Artikel zum Spiel finden sich in der aktuellen Making Games Ausgabe.

Escape From Puppy Death Factory

- ein wirklich nettes Flashgame mit offensichtlichen Anleihen bei Super Metroid – but with a great twist.

http://games.adultswim.com/escape-from-puppy-death-factory-adventure-online-game.html

 

 

 

Session beim Münchner GameCamp 2011

Das 3. Münchner GameCamp (ein Barcamp über Games)  war echt klasse. Sagt auch Rudolf Inderst.

Und nun mehr Infos zu den Themen meiner Session über Lernspiele und medienpädagogische Workshops:

  • Das Spiel “Der Camper” ist in wenigen Tagen hier spielbar.
  • Zum Thema Usability Testing (auch für Games) empfehle das Buch “Don’t make me think” von Steven Krug.
  • Mehr zum Einsatz von Machinimas und “Ballett tanzen im Ballerspiel” in medienpädagogischen Workshops sowie und “Ballett im Ballerspiel gibt es auf der Seite von Creative Gaming.
  • Mit Jugendlichen oder Lehrern ohne Vorkenntnisse Computerspiele entwickeln? Das macht das gameLabor.
  • Die Münchner  Mediengelder finanzieren ohne zu viel Bürokratie innovative medienpädagogische Projekte. Zwei mal im Jahr gibt’s bis zu 4000 Euro.
Danke an alle Teilnehmer! Ich freue mich auf das nächste GameCamp.
PS: Ralph hat Links zu diversen Sessions zusammengefasst und auch gleich ein Video veröffentlicht.
PPS: Ein umfassendes Buch über Serious Games mit vielen Beispielen ist “Serious Games” von Ritterfeld, Cody und Vorderer.

Serious Games [Paperback]Ute Ritterfeld (Editor), Michael Cody (Editor), Peter Vorderer (Editor)

Anti War Games?

There are great anti war films which leave you with the feeling “never again”. But how about games? In all ego shooters I know disabling enemies (by killing them) is the core element and therefore has to be fun. Otherwise the game would not be played and bought. So can anti war games (even ego shooter ones) work?

Yesterday I wrote about a leaked U.S. military video closely resembling the level “Death From Above” from Call of Duty 4.
There is another game the leaked video reminded me of: It is the free flash game September 12th by newsgaming. In this game you can also bring death from above, in this case to “insurgent looking” as well as unarmed inhabitants of a middle eastern town. But every time you kill a civilian, others gather to moan him and turn into insurgent themselves. The indirect controls are designed so you can’t only kill the gunners – so the longer you play the higher rises the rate of insurgents.
Coming back to the question “can anti war games work”? September 12th is anti war, but is it a game? You can’t win or loose. It is more an interactive caricature than a game.
September 12th is not fun to play – similar to an anti war movie which is usually not fun to watch. Big budged anti war movies can be commercially sucessfull in a free market, but I don’t see that happening for big budged anti war games.
I have heard a project to make an anti war (or a least war critic) ego shooter. I am thrilled to find out how it will achieve being anti war while being fun to play.

Virtual and real deaths

Wikileaks released a U.S. Military video showing the killing of 16 civilians including two Reuters Photographers. Please note that the video is very disturbing and graphic (link). Why I write on it here? It looks and sounds VERY similar to the Call of Duty level “Death From Above” (game play video) which made it even more disturbing for me. I thought about why that might be the case.
I think the reason is that I felt guilty that I enjoyed playing the level. Back then I already had a bad feeling noticing the cold blooded commentaries and the unrealistic easy distinction between “good” and “bad” fighters as well as neutral civilians. But playing the level still was great fun. And that I felt that fun makes me feel sick now.
It might be interesting to use both videos when discussing media usage with young adults.

Interview on mobile storytelling

“Spielwiese” is a new format on the German On-3-Radio on innovative digital media. For their second episode they interviewed me about the topic mobile storytelling.

During the interview we played a mission created by teenagers during my latest media education project at the Multikulturellen Jugendzentrum (more about the project).
You can listen to the episode online (its in German).
To play the file either use this direct link or do it the propper way by
  1. clicking here
  2. and then scrolling down to “Komm spiel mit uns” and pressing “play” there

The interview is between 29:20 and 35:40.

They also released filmed footage of the interview. But there is not much info in there. Just us playing GPS Mission and occasionally cracking bad jokes.

Amanita Design does it again with "Machinarium"


We at Neodelight were big fans of Samorost by Amanita Design and happy we could feature it on neodelight.com.
So I was excited about their latest game “Machinarium“. And I can say I really, really enjoyed playing it. Can’t remember feeling so moved by a game as during the last screens, when I had freed the robot girlfriend, knowing it would be over soon.
Kudos to for making the game so challenging (riddles) and accessible (one button design, included walk through, Flash) at the same time.
From what I hear sales of Machinarium here in Germany seem to be pretty good. It makes me very happy that Amanita therefore does not only get the critical reception they deserve.
If you are interested in the creation of Machinarium check out Machinarium Deconstructed or this little interview.
Amanita also did a little serious game for BBC called “Questionaut“. Feels good :-) .
So guys, keep up the great work! You are an inspiration to many others out there.

Mobile Storytelling

Did you ever stumble on the term “Mobile Storytelling”? It basically refers to storytelling technology that incorporates awareness of locative, spatial and contextual factors in mobile interactive environments. GPS Mission, which I use in my latest project, is an app you can use for mobile storytelling.

If you are interested in the topic www.mobilestorytelling.net offers a comprehensive resource for all things (apps, companies…) connected to it.

Mr. X Mobile

Have you played the classic boardgame Scotland Yard/Mr. X.

A mobile game version is in development by the University of Bonn.
For more info (mostly in German) check out: http://qeevee.com/projects/misterx
The game sounds promising, hope I can test it soon.
Update: I had the possibility in several settings with teenagers and it worked very well. For me the best “spontaneous” game yet. And it works with Android and on the iPhone.