Musik lernen mit Apps

Mein Ordner "Musik Lernen" auf meinem iPhone

Der Ordner “Musik lernen” auf meinem iPhone

Smartphones und Tablets verfügen über Mikrofone und Touch Interfaces. Diese Kombination nutzen eine Vielzahl von Apps, um das Lernen von Musik auf spielerische Weise zu erleichtern.

Ich habe meine Seite “Rock dein Smartphone – Apps zum Musik selber machen” um einen Bereich zum Thema Musik Lernen auf iOS erweitert.

Der Bereich zu Musik lern Apps auf Android ist noch recht schlank. Freue mich auf Anregungen!

Minecraft Session auf der re:publica

Minecraft Session auf der re:publika

“Brechen wir auf IN DIE (#Minecraft) WILDNIS – in der Schule”

Lernspiele haben ihre Berechtigung. Aber teilweise machen ungezähmte, kommerzielle Spiele den besseren Lern-Job. In meiner Session auf der re:publica (7.5. 11:15-11:30 in Berlin) zeige an Beispielen wie man kommerzielle Spiele wie Minecraft in Lernsituationen einsetzen kann. An Minecraft besonders spannend sind dabei nicht nur die Möglichkeiten des Spieles an sich, sondern auch auf die vielfältigen gruppendynamischen Prozesse, die gemeinsame Bauprojekte mit sich bringen. Wie können wir Spiele, die die Schüler gerne spielen, für das Lernen nutzbar machen?

Ich freue mich sehr auf die re:publica. Denn da gibt es richtig viele spannende Sessions und auch die Menschen dazu.

Zum Thema “Minecraft” gibt es von mir auch einen Artikel im Medienpädagogik Praxis Blog und mehrere in diesem Blog.

 

1600 Besuche in einem Monat

Ich habe gerade das erste mal seit einer Weile einen Blick in die Statistiken dieses Blogs geworfen und war positiv überrascht. Im letzten Jahr sind die Besucherzahlen beständig gestiegen, auf 1600 in den letzten dreißig Tagen. Das sind erheblich mehr als ich dachte und für einen privaten medienpädagogischen Blog ist das doch ganz amtlich. Am meisten wird übrigens meine App Musik FAQ gelesen, gefolgt von der Let’s Play FAQ.

Besucher tausendMedien

PS: Natürlich ist das mit den Zugriffszahlen meiner alten Onlinespieleseite Neodelight.com, die ich bis 2008 mit Kollegen gemacht habe, nicht vergleichbar. Neodelight hatte mit (im besten Monat) 2 Mio. unique users und 12 Mio. Seitenaufrufen, noch ein kleines bisschen mehr.

“Minecraft gegen Gewalt! / Aus Versehen in die Luft gesprengt!…”

LeFloid macht Videos über Themen aus den Nachrichten. Und er ist ein Youtube Star. Vor zwei Tagen hat er einen Beitrag über den pädagogischen Einsatz von Minecraft in einer geschlossenen Einrichtung gemacht.

Schön, dass das die Nutzung von Minecraft (und anderer Computerspiele) in pädagogischen Settings dadurch verstärkt diskutiert wird. Sein Video wurde in zwei Tagen 800.000 mal angeschaut und im Gegenzug wurden tausende Kommentare verfasst.

SpielSpiel: Das gamegame auf deutsch

Um Gamedesign Workshops  aufzulockern eignet sich das Kartenspiel “gamegame” bzw. dessen deutsche Variante “SpielSpiel” ganz wunderbar. Beide Varianten kann man hier herunterladen: http://boardgamegeek.com/boardgame/20684/gamegame.

Weitere Infos zum Einsatz des Spiels findet man im Creative Gaming Blog.

Viel Spaß beim SpielSpielen.

Creative Gaming in Regensburg

Am 24. und 25.02.2014 zog Creative Gaming in das Kulturzentrum W1 im schönen Regensburg. Als Referent konnte ich am Freitag 10 hochmotivierte Medienpädagogen Einblicke in die Methoden von Creative Gaming von Machinimas mit Sims über Balletttanzen im Ballerspiel bis Streetgames und MakeyMakey geben. Anschließend wurden vier Spielideen mit Kodu entwickelt um abschließend in lockerer Runde konkrete Anwendungsbeispiele zu besprechen.

Am Samstag wurden dann neun Jugendliche kreativ. Auch hier entstanden wieder vier Spiele die man hier herunterladen und (wenn man das kostenlose Microsoft Kodu installiert hat) spielen kann.

Bei den Kodu Workshops habe ich zum ersten mal auch auf die hervorragenden Materialien vom Gameslab zurückgegriffen, die es hier zum Download gibt. Weiterlesen

Minecraft in der Mittelschule an der Situlistraße

Am 9.-10.12.2013 fand in der Mittelschule an der Situlistraße ein Minecraft Workshop statt. Die Neuntklässler_innen beschäftigen sich mittels Minecraft mit dem Thema Architektur und Wohnen. Dabei war die Selbstorganisation der Gruppen zentraler Bestandteil. Die vier Sechsergruppen bauten jeweils eine Wohngemeinschaft. Wobei die Gruppen aushandelten, was “Wohngemeinschaft” für sie bedeutet und wie sie die Planung und Arbeit organisieren. Wichtig war hierbei auch der Umgang mit Konflikten, unter Anderem, da alle in einer Welt spielten und es daher leicht möglich war, von anderen (Gruppen) gebautes, zu zerstören.

Am Ende des Workshops waren alle Gruppen sichtlich stolz auf das Geleistete. Doch in der Reflexion teilten fast alle Teilnehmer die Erkenntnis, dass stärkere Abstimmung und Planung innerhalb der Gruppe noch bessere Ergebnisse ermöglicht hätte.

In diesem Artikel finden sich drei Zeitraffer Videos des Bauprozesses, Bildschirmfotos der Gebäude und die Serverdateien zum Anschauen und Weiterbauen.

Zeitraffer Videos

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Trickfilmen kinderleicht

Im Mai und Juni 2013 haben wir im Offener Kindertreff Nordhaide der Diakonie Hasenbergl eV, München Trickfilm Workshops mit der iOS App Puppet Pals 2 (frei bzw. 5 €) durchgeführt.

Kurzfazit der Workshops:

  • Steuerung der Figuren und gleichzeitiges Sprechen in Echtzeit kann gerade Kindergarten Kinder überfordern.
  • Daher nicht einfach auch für Erwachsene „ansprechende“ Filme zu gestalten
  • Aber dafür spontane und schnelle Arbeitsweise möglich.
  • Anders als z.B. bei Stop-Motion Filmen spontane, improvisierte, „ungefilterte“ Ergebnisse.
  • Nützlich um Sprachfähigkeit zu trainieren.
  • Bei jüngeren steht Prozess und nicht Produkt im Vordergrund.
  • Die App stürzt teilweise ab.
  • Wir empfehlen die Version für 5 Euro, da man hier eigene Bilder einfügen kann.

Weitere Infos finden sich in der Präsentation Trickfilmen mit Puppetpals sowie einem ausführlicheren Bericht auf kooperationsprojekte-muc.de. Die Filme kann man auf der Seite des Offenen Kindertreff Nordhaide ansehen.

Für Hinweise für vergleichbare Apps für andere Smartphone- oder Tablet-Systeme sind wir dankbar.

Minecraft Pocket Edition im Kindermuseum

Heute ging das SpielendLernen Mediengelder Projekt in die finale Runde. Im Kinder- und Jugendmuseum haben Anna Bauregger (Architektin) und ich mit 5-13 jährigen Kindern gebaut. Anders als bei den ersten drei Workshops mit Schulklassen wurde diesmal nicht auf PCs und mittels der Modifikation MinecraftEdu gespielt. Stattdessen nutzen die vier Gruppen Tablets, auf denen die “Pocket Edition” von Minecraft lief. Ich war überrascht wie viel die jeweils drei bis fünf Kids pro Gruppe in drei Stunden mit dieser reduzierten Minecraft Version hinbekommen haben. Hier ein paar kommentierte Bilder aus dem Projekt. Mehr Infos gibt es in einem Artikel im Medienpädagogik Praxis Blog. Der Workshop lief im Rahmenprogramm der hervorragenden “Hausgedacht -Architektur planen, bauen, gestalten” Ausstellung im Kinder- und Jugendmuseum München, die nur noch bis 3. November läuft.

Teamwork.

Teamwork.

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HeimatBeatz: Hip-Hop-Song aus Stadtteil-Geräuschen reloaded

2012 haben wir Local Beatz in der Freizeitstätte KistE durchgeführt. Die Jungs und Mädels der KistE haben Töne aufgenommen, diese zu einem Beat verarbeitet, dazu zum Thema “Hasenbergl” (dem Stadtviertel) getextet und gerapped. Das Projekt lief insgesamt sehr positiv aber wir hatten beim ersten Durchlauf drei Probleme identifiziert:

Heimat Beatz in der Freizeitstätte KistE

  1. Das Beschneiden der aufgenommenen Töne ist relativ nervig und langwierig, weswegen wir als Pädagogen es übernommen haben.
  2. Es konnte an vielen Stellen im Haus getextet werden, es konnten aber immer nur wenige im Studio am Beat arbeiten oder aufnehmen.
  3. Zwar hatten ein paar Mädels getextet aber keines wollte rappen. Insgesamt war es schwierig Mädchen zur Mitarbeit zu motivieren.

Bei der Weiterentwicklung des Projektes unter dem Namen “HeimatBeatz” haben wir uns diesen drei Problemen angenommen: Weiterlesen

SpielendLernen mit Minecraft – Zwischenbericht

Minecraft Modulare Bauweise während MinecraftEdu Workshop

Das Computerspiel Minecraft ist bei Jugendlichen sehr populär. Und das ist wunderbar, denn es ist nicht nur ein klasse Spiel, das an Sandkästen und Lego erinnert, sondern auch noch pädagogisch sehr spannend.
Das haben wir uns im Mediengelder Workshop “Spielend Lernen” zu nutze gemacht und mit drei Klassen des Städtischen Lion-Feuchtwanger Gymnasiums mittels Minecraft in Kunst dem Thema Architektur genähert.

Ich plane einen ausführlicheren Artikel zu den Workshops zu veröffentlichen. Hier aber vorab schon die Bildergalerien und Serverdateien – zum bestaunen und weiterbauen.

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Stand der Android Musik Apps

Android Musiker haben es nicht leicht. Langsam und mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Momentan kommt zu der hohen Android Latenz auch noch ein Henne und Ei-Problem: Es werden wenig (gute) Musik Apps für Android entwickelt, da die Musiker eher iOS nutzen und umgekehrt.

Aber langsam klappt das mit dem Musik machen auf Android Stück für Stück besser. Matthias Krebs hat den aktuellen Stand der Android Musik Apps untersucht. Auf aktuellen Geräten (und Android Versionen) ist die Latenz geringer, aber immer noch zu hoch um live gemeinsam Musik zu machen (30ms+). Und die wenigen Apps sind leider noch nicht so gut wie auf iOS. Auf der anderen Seite es gibt schon einige Perlen wie FL Studio Mobile.

Viele Hintergrundinfos und Apps finden sich in seiner Präsentation am 9.4.2013 auf der droidcon:

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Gemeinsam Musikmachen mit Apps

Das iEnsemble rund um Matthias Krebs testet die Möglichkeiten von gemeinsam erzeugter App Musik. In seiner Präsentation auf der Transmediale 2011 kommt er zu dem Schluss:

“Es geht nicht darum echte Instrumente durch Handy-Instrumente zu ersetzen.

Durch die sehr verschiedenartigen Möglichkeiten Klänge und Melodien über den direkten Zugang der Berührungssteuerung zu gestalten, können vielleicht auch Menschen die bisher kein Instrument gelernt haben, eigene Musiziererfahrungen machen.

Auf einem ‘Hosentaschen-Instrument’ zu spielen und praktisch überall Musik produzieren zu können, in einem weiten Universum von Musikprogrammen nach Tönen und Formen zu stöbern und neue Musikstile zu erkunden, ist ein neuartiger Zugang zu Musik und eröffnet vielfältige Gestaltungsspielräume.”

Seine Präsentation enthält viele Beispiele von Mobilen Orchestern sowie die genutzten Instrumente:

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Fachtagung “Smartphones, Apps und Co.” in Regensburg

Nach einem Vortrag von Daniel Seitz von Mediale Pfade über “Mobile Medienpädagogik” ging es die Praxisworkshops:

  • „Outdoor – mobiles Lernen mit dem Smartphone“ mit Daniel Seitz
  • „Handyclip – kreativ mit dem Smartphone“ mit Thomas Kupser
  • „Mein Smartphone und ich – Jugendliche erklären die Basics“ mit Esther Christmann
  • “Rock dein Smartphone – kreativer Einsatz von Sound-Apps” mit Ulrich Tausend

Die Smartphone-Rocker kreierten in zwei Stunden sechs kurze Musikvideos (BEATvideos) mittels der kostenlosen App Movbeats (Playlist mit allen Videos):

Zusatzinformationen zum Workshop finden sich im Artikel “Rock dein Smartphone – Apps zum Musik selber machen“.

Viele weitere Praxisprojekte und Tipps finden sich im Medienpraxis Blog.

Vielen Dank an den Bezirksjugendring Oberpfalz und das JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis, für die tolle Organisation der medienpädagogischen Fachtagung.

Musik machen mit Touch Geräten – Android?

Theoretisch kann man Audio Interfaces und professionelle Mikrofone mit Android Verbinden. Praktisch ergeben sich dabei aber viele Probleme.

Theoretisch kann man Audio Interfaces und professionelle Mikrofone mit Android Verbinden. Praktisch ergeben sich dabei aber viele Probleme.

Kürzlich wurde ich von zwei Medieneinrichtungen gefragt, ob sie bei neuen Touch Geräten eher auf Android oder iOS setzen sollen. Dass kommt natürlich ganz auf die Anwendungszwecke an. Und leider ist hier die günstigere Wahl nicht für jeden Fall die bessere. Heute ist mein zweiter Artikel zur Musikproduktion auf Touch Geräten im Medienpädagogik Praxis Blog erschienen. Diesmal habe ich mich mit Android beschäftigt. Dies bietet durch die gute Konnektivität  über USB theoretisch tolle Möglichkeiten. So kann ich zum Beispiel sogar Audio Interfaces und darüber professionelle Mikrofone an mein Motorola Xoom 2 Media Edition anschließen. Leider steht der praktischen Nutzung aber die starke Verzögerung des Android Systems entgegen. Daher bleibt mittelfristig iOS (iPad/iPod/iPhone) bei Audioproduktion die erste Wahl.

Den ganzen Artikel zu gibt es im Medienpädagogik Praxis Blog. Beide Artikel in einem habe ich auf meinem Blog veröffentlicht und werde diese Version auch weiterhin Updaten. Und finefin hat schon über den Artikel berichtet und ihn für gut befunden.